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Die großen Tipps fürs kleine Bad

|29. July 2020 | Allgemeine Informationen über B&M Exclusiv

Wie oft sehen wir Anzeigen von wahren Wellnessoasen in den eigenen vier Wänden umgesetzt? In dieses ideale Badezimmer passt alles hinein: Badewanne, Dusche, Doppelwaschbecken, Zwischenwände für eine bessere Raumaufteilung und trotzdem noch ganz viel Freifläche. Doch genauso oft verabschieden wir uns auch von der Idee, dass diese Wohlfühloase auch bei uns zu Hause möglich wäre. Der Grund: Ein viel zu kleines Badezimmer!

Was als Ideal vermittelt wird ist eher die Ausnahme. Fakt ist, dass vor allem in Wohnungen die Bäder umso kleiner ausfallen. Deshalb stehen viele KundInnen vor der Frage, wie mit einer Badrenovierung aus dem kleinen Badezimmer möglichst Großes rauszuholen. Wir geben die Tipps!

 

Dusche statt Wanne

So sollte die Badewanne im kleinen Badezimmer nicht umgesetzt sein. Sie deckt zusammen mit dem Vorhang eine ganze Ecke ein und lässt sie dunkel wirken. 

Grundsätzlich gilt bei kleinen Bädern: Keine zusätzliche Raumtrennung. Egal ob mit halbhohen Wänden, um WC-Ecke und restliches Bad voneinander zu trennen oder sonstige zusätzliche Abtrennungen. Es sollen fließende Übergänge hergestellt werden und ein Einblick in den gesamten Raum möglich sein.

Deshalb sollte im kleinen Bad Duschen statt Baden gelten. Und dass die Duschecke mindestens genauso Wellness-Gefühle wecken kann wie die Badewanne zeigt der neue Duschtrend: bodengleiche Glasduschen! Die durchsichtige Glaswand sorgt für einen optisch fließenden Übergang und teilt den sowieso kleinen Raum nicht zusätzlich. Auch horizontal wird so eine Raumaufteilung vermieden, indem die Duschecke ebenerdig betreten wird und Außen- und Innenraum der Dusche in gleicher Optik verfliest werden.

Wer auf das Baden trotzdem nicht verzichten will, der kann sich über kleinere Eckbadewannen erkundigen. Generell ist hier wichtig, möglichst asymmetrische Badewannen vorzuziehen, da diese keine gradlinige Raumaufteilung fördern, sondern optisch fließende Übergänge unterstützen.

 

Platzsparende Vorteile nutzen

Neben dem Wohlfühleffekt hat das Badezimmer in den meisten Haushalten vor allem praktische Funktionen. Wenn nun die Waschmaschine trotz kleinem Bad im Badezimmer stehen muss, dann bietet es sich an, die Waschmaschine unter einem Schrankelement verschwinden zu lassen und über ihr den Platz als Stauraum zu nutzen. Ansonsten lässt sich die Waschmaschine auch hinter Jalousien und Faltwänden in passender Optik verstecken.

Ebenso gestaltet es sich mit Vorwandinstallationen, die eigentlich einen praktischen Nutzen haben, indem sie Rohre, Schläuche und Lichtinstallationen dahinter verbergen sollen. Diese können allerdings auch als Ablagefläche – wenn sie halbhoch angelegt sind – oder als Grundlage für Regale genutzt werden, da der darüberliegende Platz sonst verloren geht.

In einer Wohlfühloase sollte es natürlich auch in den kälteren Monaten wohlig warm sein. Dafür sorgen in der Regel die Heizkörper. Idealerweise spart die Fußbodenheizung Platz und wärmt die kalten Füße bei jedem Schritt. Sollte diese Umsetzung nicht möglich sein, dann muss der klassische Heizkörper geschickt und platzsparend im kleinen Bad positioniert werden. Doch statt dem Rippenheizkörper empfiehlt es sich Handtuchheizkörper einzusetzen. Sie wärmen den Raum, sind schmaler und dienen als ideale Ablage für die nassen Handtücher!

 

Die Fläche über der Vorwandinstallation bei der Toilette könnte als zusätzlicher Stauraum genutzt werden, indem hier ein kleines Regal positioniert wird. Auch ein größerer Spiegel würde dazu beitragen, den Raum optisch zu öffnen.

 

Auf die Details kommt es an

Im kleinen Badezimmer kommt es oft auf den Feinschliff an. Obwohl eine platzsparende Dusche, genug Stauraum und keine zusätzlichen Raumtrennungen umgesetzt wurden, wirkt der Raum sehr drückend. Das passiert vor allem, wenn er nicht gut durchleuchtet ist. Deshalb sollte vor allem im kleinen Bad nicht nur eine zentrale Leuchte von der Decke hängen, sondern mehrere Lichtquellen im gesamten Raum verteilt sein. Genaueres zum Licht im Bad finden Sie hier!

Der Trend der großformatigen Fliesen gilt nicht nur für große Badezimmer – ganz im Gegenteil! Großformatige Fliesen lassen die Flächen optisch großflächiger wirken und öffnen so einen kleinen Raum zusätzlich. Allerdings sollte besonders auf eine Harmonie der Farben und Materialien geachtet werden. Hier gilt im kleinen Bad: weniger ist mehr!

Zuletzt empfehlen wir einen Hingucker, für den selbst im kleinen Bad genügend Platz geschaffen werden sollte: der Spiegel! Ein großer Spiegel im kleinen Badezimmer unterstützt einen optisch größer wirkenden Raum und ist zugleich auch funktional. Deshalb am besten zentral im Raum positionieren – idealerweise über dem Waschbecken!

 

Die Handtuchheizkörper nehmen weniger Platz ein und die bodengleiche Glasdusche passt in jedes Badezimmer optimal hinein.

 

Wellnessoase im kleinen Bad

Mit den richtigen Tipps wird jede Fläche ideal genutzt und der Wohlfühlfaktor im eigenen kleinen Badezimmer geweckt. Kurz gesagt: keine zusätzliche Raumteilung fördern, Funktion und Optik ideal kombinieren und ein besonderes Augenmerk auf die Details legen. So wird selbst das kleinste Badezimmer zu einer Wohlfühloase!

Jegliche Sanierungen aus einer Hand!